MACHBARKEITSSTUDIE SCHUL- UND SPORTRAUM, HAUSEN AM ALBIS, 2019

Schule, Sport und Tagesstrukturen: Drei Nutzungen, zwei Bauten, ein Projekt

Die Gemeinde Hausen am Albis hat im Jahr 2015 ein Gesamtentwicklungskonzept erarbeiten lassen, worin die baulichen und planerischen Massnahmen für die Bereitstellung des Schulraumbedarfs für die nächsten 15 Jahre festgehalten sind. Die beiden ersten Teilprojekte beinhalteten die Erstellung eines Provisoriums sowie die Projektierung eines Ersatzneubaus für den Kindergarten in Ebertswil. Der Ersatzneubau wurde per Schuljahresbeginn 2019/20 eingeweiht. Aufgrund des stetigen Schülerwachstums sind nach Ebertswil nun auch bauliche Massnahmen für Hausen notwendig. Neben dem Schulraum wird insbesondere die Bereitstellung von zusätzlichen Turnhallenkapazitäten als sehr dringend eingestuft. Gleichzeitig steigt auch der Bedarf an schulergänzenden Angeboten. Um die Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen zu berücksichtigen und die möglichen Varianten zu Neubauten und Umnutzungen gegeneinander abwägen zu können, wurde daher eine Machbarkeitsstudie mit Variantenstudium für Schule, Sport und Tagesstrukturen in Auftrag gegeben.

Für den Neubau Sport und Tagesstrukturen ist die Parzelle Kat. Nr. 3034 am östlichen Siedlungsrand vorgesehen. Der südliche Teil dieser Parzelle wurde im Rahmen der BZO Revision im Jahr 2015 in die Zone für öffentliche Bauten eingezont. Der nordöstliche Teil befindet sich noch immer in der Freihaltezone. In nächster Nähe erstrecken sich die weitläufigen Aussensportanlagen Jonentäli mit Rasenfeldern, Lauf- und Sprunganlagen. Der Schulneubau soll aus betrieblichen Gründen möglichst zentral auf der Schulanlage Hausen, Parzelle Kat. Nr. 3613, positioniert werden und Räume für drei zusätzliche Klassen sowie für die Schulleitung und den Förderunterricht umfassen. Geplant ist zudem, die denkmalgeschützte alte Turnhalle nach Fertigstellung des Sportneubaus als Bibliothek umzunutzen.

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